Anlass für dieses Buch ist die Gelegenheit für die Autorinmit einem Forschungsschiff die Nordwestpassage zu durchfahren. Dieser rund 14.000 km lange Seeweg durch das Nordpolarmeer verbinden den Atlantischen mit dem Pazifischen Ozean. Wer diesen Seeweg eigentlich uerst entdeckt haben soll ist umstritten. Auf jedenfall gab es dramatische Expeditionen. James Cook scheiterte hier 1779 und verstarb dort.

Entsprechend ehrfurchtsvoll startet die Autorin und dieses zeugt davon, wie sie alles bisherige hinter sich und sich auf diese Landschaft einlassen will. Ihre Beschreibungen ergehen sich denn auch immer weniger in Landschaftsschilderungen sondern in oftmals sprachlich sehr schöne Kontemplationen über die eigentlichen Einwohner und ihre Lebensumständen Im Verlauf der Reise gewinnt sie aber eine so verinnerlichte Beziehung, so dass sie in einen inneren Dialog mit Eis, Tieren, Steinen also letztendlich der Umwelt eintritt. Das ist dann allerdings immer weniger spannend sondern bemüht etwas esoterisch.

Das trübt den Leseeindruck eines trotzdem lesenswerten Buche.