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Normale Version: Ferdinand Hodler in Bonn
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Die Museen warten in diesem Herbst mit vielen spektakulären Ausstellungen auf. „A Star was born“ titel Köln mit einer Tintoretto-Ausstellung, „Der Fall Gurlitt“ heißt es in Bonn und Bern u.v.a.

Etwas stiller geht es deshalb rund um die Ferdinand Hodler Ausstellung zu, die ebenfalls die Bundeskunsthalle in Bonn zeigt. 
Zu sehen ist eine klug kuratierte Auswahl, großzügig in einer geräumigen Halle platziert mit Bildern seiner verschiedenen Schaffensperioden.
Gelegentlich wünscht man sich eine moderne hellere (LED) Ausleuchtung. Dennoch sind es vor allem seine Porträts und die Alpenlandschaften die im Original noch beeindruckender sind.

Hodler hatte bereits im Alter von 12 Jahren die Werkstatt seines jung an Tuberkulose verstorbenen Stiefvaters, der Dekorationsmaler war, übernommen. 
Später waren es vor allem die Bilder von Camille Corot und Gustave Corbet, die ihn zur Landschafts- und Porträtmalerei führten.

Aber auch seine Monumentalmalerei, hier sind die beiden Grroßformate aus Zürich und Jena zu sehen, welche in diverse Skandale führten.

Bis zum 28. Januar 2018 ist noch Zeit, sich die Bilder anzusehen.